DRV-Nachwuchs unterstützt DFB-Juniorinnen

Stellvertretend für die U18-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes überreichten die Spieler Leonard Guillaume, Malte Janowski, Tim Kania, Eric Marks (Foto v. l.) einen signierten Rugbyball an Patrizia Hell, der Teambetreuerin der U17-Juniorinnen des DFB. Durch diese Aktion drückt der DRV-Nachwuchs seine Unterstützung für die Fußballerinnen aus, die aktuell in Costa Rica um den Weltmeistertitel spielen. Zuvor hatten die Jungs schon eine motivierende Videobotschaft für die amtierenden Europameisterinnen produziert und diese an die DFB-Trainerin Anouschka Bernhard geschickt.

Der Kontakt hatte sich ergeben, als der Teammanager der DRV-Auswahl, Dieter Hanf, mit dem DFB-Nachwuchs ein Training absolvierte. Dabei bekam er Gelegenheit, die vorzügliche Organisation sowie Ausstattung  der DFB-Mannschaft kennen zu lernen, die sogar eigene Lehrer mit nach Übersee genommen hat. Und dieser Kontakt soll ausgebaut werden. „Über eine weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich haben wir bereits gesprochen. Vielleicht sind ja gemeinsame Trainingseinheiten mit besonderem Themenbezug zum Beispiel im Unterstützungsspiel denkbar“, sagt Hanf. DFB-Trainerin Bernhard wird daher beim Trainingslager in Berlin vorbeischauen, mit dem sich der Rugby-Nachwuchs vom 5. bis 9. April auf die EM in Polen (10. bis 20. April) vorbereitet. Zum Auftakt trifft die DRV-Auswahl am 12. April in Posen auf Rumänien. Vorher gilt es, den U17-Juniorinnen des DFB die Daumen zu drücken.

Die DFB-Auswahl hat nach guter Vorarbeit und erfolgreicher Pokaljagd auf dem heimischen Kontinent in Costa Rica bisher glücklos gespielt und kann überraschend die Gruppenphase nicht mehr aus eigener Kraft überstehen. Ein Sieg gegen die Vizeweltmeister Nordkorea muss am Sonntag erzielt werden und Mitkonkurrent Kanada darf im letzten Gruppenspiel gegen Ghana nicht gewinnen. „Da kommt diese nette Geste und der Support auf dem letzten Meter grade recht” freut sich Patrizia Hell daher über Unterstützung des DRV-Nachwuchses.

Quelle: www.rugby.de

 




“Get into Rugby” ist in Deutschland ein großer Erfolg

Der Deutsche Rugby-Verband (DRV) bekam Besuch von Vertretern des Weltverbandes International Rugby Board (IRB). Und dieser zeigte sich beeindruckt, wie der DRV das Nachwuchsförderprogramm „Get into Rugby“ des IRB und des europäischen Verbandes FIRA-AER in Deutschland an Schulen umsetzt. Denn die Zahlen sprechen für sich: 18.000 Kinder und Jugendliche in sieben Landesverbänden haben an diesem Programm seit dem Start vor 14 Monaten teilgenommen.

IRB Training Manager Jock Peggie und Development Manager Douglas Langley besuchten zusammen mit DRV-Präsident Ian Rawcliffe und Leistungssportreferent Manuel Wilhlem die Freiherr-von-Stein-Schule im hessischen Rodgau. „Es war schön zu sehen, mit welchem Enthusiasmus die Jungen und Mädchen Rugby gespielt haben. Unsere Aufgabe ist es nun, dieses Engagement nachhaltig zu fördern, damit die Kinder und Jugendlichen dem Rugbysport erhalten bleiben“, sagt DRV-Präsident Ian Rawcliffe. Und die Zeichen stehen gut, dass dieses Ansinnen von Erfolg gekrönt werden kann.

Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Rugbyspieler in Europa bis 2016 um 20 Prozent auf 1,2 Millionen Aktive zu steigern. Deutschland ist dabei eine von fünf Target Nations des IRB, die besondere Unterstützung erhalten. Der Weltverband unterstützt den DRV mit Trainingsmaterialien und Wissenstransfer bezüglich Trainingsinhalten. „Mit 18.000 Teilnehmern sind wir absoluter Spitzenreiter. Doch auf diesem Erfolg wollen wir uns nicht ausruhen, sondern ein gesundes Wachstum des Projektes fördern“, sagt Manuel Wilhlem. So sollen neben Standorten in den Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin, Sachsen und Hessen weitere Stützpunkte etabliert werden. „Kooperationen wie mit der Wild Rugby Academy in Baden-Württemberg oder 4Rugby in Bayern sollen dabei ausgebaut werden“, betont Wilhlem. Und in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen laufen Gespräche, dass die acht Sportsoldatinnen der Sportfördergruppe in Köln und zwei Sportsoldaten, die in Heidelberg stationiert sind, mehrere Projekte betreuen sollen“, umreißt der DRV-Leistungssportreferent das weitere Vorgehen.

Zudem plant der DRV, einen Koordinator für das Projekt „Get into Rugby“ zu beschäftigen. Erste Gespräche mit Max Pietrek, der als Schulbeauftragter des Hessischen Rugby-Verbandes dieses Initiative bereits erfolgreich umsetzt, laufen bereits. Ziel ist es, noch enger mit dem IRB zusammenzuarbeiten, um weitere Unterstützung zur Entwicklung des Rugbysports in Deutschland zu erhalten.

Quelle: www.rugby.de