Sächsischer Rugby-Sport tagt! – Landesverband öffnet sich

image_pdfimage_print

Die Mitglieder des Rugby-Verband Sachsen haben auf der alljährlichen Mitgliederversammlung im beschaulichen Freiberg richtungsweisende Entscheidungen getroffen. Mit der Öffnung für Vereine aus anderen Bundesländern, in denen kein Rugby-Landesverband existiert und der Unterstützung des Positionspapieres Zukunft des Rugbysports in Deutschland aus Sicht der Mitteldeutschen 7er-Meisterschaft im Rugby hat sich der Verband großen Aufgaben angenommen.

Über die Hälfte der Mitgliedsvereine des Verbandes haben den Weg nach Freiberg gefunden, um das vergangene Geschäftsjahr Revue passieren zu lassen und gemeinsam den Weg für die weitere Entwicklung abzustecken. Einstimmig wurde der erst vor vier Monaten gegründete Rugby-Verein Leipzig Scorpions in die Verbandsgemeinschaft aufgenommen. Damit zählt der Rugby-Verband Sachsen nun sieben Vereine mit fast 450 Einzelmitgliedern. Das selbstgesteckte Ziel von 500 Mitgliedern ist damit nicht mehr weit entfernt.

Der Vorstand bestehend aus Uwe Scheithauer (Dresden), Jens Köhler (Leipzig) und Manja Müller (Leipzig) haben mit dem vorgelegten Tätigkeitsbericht Rechenschaft über das Jahr 2013 abgelegt. Die Aktivitäten des Verbands waren vielfältig. Von Sichtungen für Landesauswahlen über Durchführung von Lehrgängen bis hinzu zur Teilnahme an Bundesländervergleichen, konnte der Rugby-Verband Sachsen ein breitgefächertes Tätigkeitsspektrum vorweisen. In der Zukunft soll die Zusammenarbeit mit den anderen Landesverbänden intensiviert werden. Langfristig wird der Verband sich einen Strukturplan geben, um Ziele und Maßnahmen für die weitere Entwicklung des Rugby-Sports in Sachsen festzulegen.

Die ersten Schritte dazu wurden getan. Mit der Öffnungen für Vereine aus anderen Bundesländern haben nun auch Nicht-Sächsische Vereine, die Möglichkeit bei uns Mitglied zu werden. Der 2. Vorsitzende Jens Köhler bekräftigt aber nochmals, dass sich der Verband nicht als Konkurrenz zu andern Rugby-Landesverbänden sieht. „Unser Ziel ist es Vereinen, die keinem Landesverband angehören, die Mitgliedschaft zu ermöglichen, damit auch Sie eine Vertretung gegenüber dem DRV haben“, so Köhler. Neben dieser grundlegenden Entscheidung ist die Mitgliederversammlung auch mehrheitlich dem Antrag des Vorstands auf Unterstützung des Positionspapieres Zukunft des Rugbysports in Deutschland aus Sicht der Mitteldeutschen 7er-Meisterschaft im Rugby* gefolgt. Demnach schließt sich der Rugby-Verband Sachsen den Positionen vollumfänglich an und wird im Rahmen seiner Verbandsarbeit auch innerhalb des DRV darüber mit allen Partnern ins Gespräch kommen und die Möglichkeiten für die Zukunft aus zuloten und diese konstruktiv zu begleiten.

Am Ende ist allen Beteiligten klar, dass sich der Verband den letzten Jahren positiv entwickelt hat. Jetzt muss man weiter kontinuierlich in die Fläche gehen und den Sport bekannter machen. Eine Möglichkeit wäre die Ausrichtung eines 7er-Landesverbandsmeisterschaftsturnier in Sachsen bzw. in Leipzig im Rahmen des Festaktes 1000 Jahre Leipzig in 2015. Wir stehen bereit für die weitere Entwicklung des Rugby-Sports in Sachsen, Mitteldeutschland und darüber hinaus.

* Konzept zum Download auf www.wirsindrugby7.de

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*