MD7s: Die Rugby Legion MMVIII aus Magdeburg klarer Sieger in Halle

Mit 4 Siegen in 4 Spielen und ohne einen Versuch oder Punkte der Gegner zuzulassen sicherten sich die Rugbylegionäre MMVIII den Tagessieg und stehen nun verdient auch an der Spitze der Rangliste der Mitteldeutschen 7er-Meisterschaft im Rugby.

Neben dem Gastgeber aus Halle und den Rugbylegionären aus Magdeburg spielte in der Gruppe A noch eine Spielgemeinschaft aus Freiberg und Chemnitz. In Gruppe B bekamen es die Jungs vom ESSV Erfurt mit dem RC Dresden und dem USV Jena zu tun.

Im Auftaktspiel taten sich die Hallenser sehr schwer gegen das Team aus Magdeburg und verlor mit 0:19. Das dieses Spiel auch nochmal das Finale des Tages sein sollte ahnte hier noch niemand. Im zweiten Spiel des Tages überraschte das junge Team des ESSV Erfurt das Team aus Dresden und siegte mit 19:5. Der Sieg hätte durchaus auch höher ausfallen können, aber das kurze Malfeld in Halle und die Unerfahrenheit der Erfurter auf diese Platz zeigte sich in diesem Spiel deutlich, weil der sichere Versuch nicht im Malfeld abgelegt wurde… Im dritten Spiel des Tages forderte die Spielgemeinschaft aus Freiberg und Chemnitz den Magdeburgern alles ab, konnten aber die 0:10 Niederlage nicht verhindern.  Jena als letzte Mannschaft ins Turnier gestartet zahlte heute viel Lehrgeld, aber mit 4 neuen Spielern im Kader die ihr erstes Turnier bestritten, war das keine Überraschung. Die 0:38 Niederlage im Thüringen-Duell fiel aber dabei etwas zu hoch aus. In den letzten beiden Gruppenspielen sollten dann noch die Gruppenzweiten ermittelt werden welche die Halbfinals spielen sollten. Halle schlug dabei die Spielgemeinschaft aus Freiberg/Chemnitz mit 28:5 deutlicher als das Spielgeschehen es erwarten ließ und Dresden überrannte Jena mit dem höchsten Tagessieg 42:0.

Im ersten Halbfinale musste dann auch Dresden gegen Magdeburg ran und unterlag nach großem Kampf mit 0:12, in der anderen Partie setzte sich Halle klar gegen Erfurt mit 38:5 durch.

Im Spiel um Platz 5 gewann die Spielgemeinschaft aus Freiberg/Chemnitz gegen das Team aus Jena mit 31:5, wobei der gelegte Versuch der Jenenser Applaus der Zuschauer erhielt und so kein Team heute ohne Versuch blieb.

Im Spiel um Platz 3 revanchierten sich die Dresdner Jungs beim Erfurter Team für die Niederlage im ersten Gruppenspiel deutlich mit einem 26:0.
Im Finale, das die Wiederholung des Eröffnungsspiels war, setzten sich die Rugbylegionär dann erneut deutlich und verdient mit 31:0 durch.

Fazit des Tages bei kühlen, nebligen Wetter auf nassen Rassen, alle hatten Ihren Spaß, die Trikots brauchen eine wirkliche Wäsche und kein Spieler verletzte sich. Das 3 Erhöhungskicks an die Goalstangen gesetzt wurden und wieder zurück ins Spielfeld fielen war in dieser Häufung bislang selten.

Spieler des Tages wurde Jakob Haferland vom Gastgeber USV Halle.

Weitere Informationen unter www.wirsindrugby7.de




MD7s: Bestes Spätsommerwetter läßt Gera in Leipzig jubeln

Die Jungs des Eastern Province Rugby Club Gera (verstärkt mit Verena aus Jena und Daniel aus Dresden) sicherten sich mit 4 Siegen in 4 Spielen den Tagessieg des ersten Rugby-7 Turniers der Mitteldeutschen 7er-Meisterschaft im Rugby bei den Leipzig Scorpions.

Bei bestem Spätsommerwetter stellten sich 5 Mannschaften der Aufgabe um den Turniersieg in der Messestadt. Die Rugbymannschaft der Klosterschule Roßleben, allesamt als U18 Team angetreten sorgten für den Farbtupfer des Tages, die neben dem USC Magdeburg Rugby Legion MMVIII, dem SSV Erfurt Oaks, sowie dem SV Stahl Brandis Rugby Dachse und dem späteren Tagessieger EPRC Gera kämpften im Modus Jeder-gegen-Jeden Gegeneinander. Damit hätte es eigentlich kein Endspiel geben sollen, aber die Mannschaften spielten so, das die beiden letzten Spiele des als echte Finalspiele die Abschlusstabelle des Tages bestimmen sollten.

Im vorletzten Spiel, setzten sich die Geraer knapp aber verdient gegen Magdeburg mit 10:7  in einem spannenden Spiel durch und entschied das Turnier für sich. Im letzten Spiel sollte dann der letzte Platz ausgespielt werden durch die beiden bis dahin sieglosen Mannschaften Brandis und Roßleben. In einer engen und knappen Partie setzte sich dann das Team der Klosterschule mit 10:5 durch und beschenkte sich bei ihrem ersten Turnier selbst.
Spieler des Tages wurde Ferdinand Lindner vom ESSV Erfurt.

Mehr Informationen zum Turnier und die aktuelle Rangliste findet Ihr in der Rubrik  Rangliste und Spieltagsauswertung aus wirsindrugby7.de.




Grubenhunte erste Pokalsieger im Sachsencup

Bei bestem Rugbywetter sicherten sich die Mannschaft Grubenhunte Rugby des ATSV Freiberg die erste Auflage des Sachsencups im 7er-Rugby. 4 Mannschaften nahmen die Herausforderung an und stellten sich der Aufgabe Sachsencup. Im Modus jeder gegen jeden kämpften sich die Mannschaft des Gastegebers SV Stahl Brandis, die TowerRugby aus Chemnitz, der RC Dresden und das Team aus Freiberg durch die Spiele.

Im Auftaktmatch konnten die Hillbillies vom RC Dresden schnell in Führung gehen und diese sogar zum 14:0 ausbauen. Doch die Dachse vom Gastgeber SV Stahl Brandis wachten noch rechtzeitig aus und konnten durch 2 schnelle Versuche auf14:10 herankommen. In der zweiten Halbzeit banden dann die Dachse die Hillbillies in deren Hälfte und mit viel Kraft und Entschlossenheit legten sie 2 Versuche mit deren erfolgreichen Erhöhung und drehten das Spiel zu einem 14:24 Sieg.

Im 2. Spiel trafen die Grubenhunte aus Freiberg auf die Towerrugbys aus Chemnitz. Die Freiberger stellten sich sofort auf die schnelle Sturmreihe der Chemnitzer ein und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Energie wurde eine 14:5 Halbzeitführung herausgespielt. In der zweiten Halbzeit ergab sich das gleiche Bild, wobei die Grubenhunte ihr Spielsystem mit dem Sweeper ein ums andere mal dazu nutzten, durchgebrochene Chemnitzer zu stellen. Mit einem energischen Durchzug stellten die Grubenhunte dann den 19:5 Endstand her.

Wesentlich enger ging es dann im Spiel zwischen den Dachsen aus Brandis und den Chemnitzer dar. Der Halbzeitstand von 10:7 für die Gastgeber war mehr als eng, zumal die Chemnitzer immer wieder stark drückten. Wie fair und freundschaftlich es trotz der Ernsthaftigkeit der Veranstaltung hier zuging, zeigte auch der Fakt, dass die Chemnitzer nach einer Verletzung eines Spielers das Spiel in Unterzahl hätten weiterspielen müssen – da kein Wechselspieler zur Verfügung stand – die Brandiser einen eigenen Spieler vom Platz nahmen um im Modus 6 gegen 6 weiter zu spielen. Beide Seiten gaben sich dann jedoch keine Blöße und kämpften stark um den entscheidenen versuch zu legen. Die Brandiser entschieden dann fast mit der letzten Aktion mittels Dropkick die Partie und gewannen dann das Spiel mit 13:7.

Auch die nächste Partie zwischen den Hillbillies aus Dresden und den Grubenhunten war eine äußerst Knappe Sache. Die Dresdner gingen verdient nach einem schönen Spielzug mit 5:0 in Führung, versäumten aber mittels Erhöhungskick den Vorsprung auszubauen. Die Freiberger zeigten sich unbeeindruckt von diesem Rückstand und und dann mittels Erhöhungskick mit 5:7 in Führung zu gehen. Die 2. Halbzeit zeigte dann eine wahre Verteidigungsschlacht, wo sich beide Seiten nichts schenkten und den jeweils anderen immer wieder an der eigenen Malfeldgrenze stoppen konnten. Da keine Mannschaft es mehr schafte Punkte zu erzielen gewannen die Grubenhunte knapp mit 7:5 und behielten das Glück auf ihrer Seite.

Im vorletzten Spiel trafen dann beide im Turnier bislang ungeschlagenen Mannschaften aus Brandis und Freiberg aufeinander. Da die Brandiser aufgrund von Verletzungen nur noch mit 6 Mann antreten konnten, nahmen die Freiberger ihrerseits ebenfall einen Spieler vom Platz und kämpften im Modus 6 gegen 6 das Finale aus. Dort zeigten dann die Grubenhunte ihre ganze Kaltschnäuzigkeit und spielten ruhig ihr System zu Ende, wobei die Halbzeitführung mit 5:0 in der zweiten Halbzeit noch auf ein 17:0 erhöht werden konnte, was aber in allen Bereichen des Spiels sich auch wiederspiegelte und am Ende mehr als Verdient war. Wermutstropfen des Spiels war dabei sicherlich die schwere Gehirnerschütterung eines Brandiser Spielers der mittels Rettungswagen zu seiner Sicherheit ins nächste Krankenhaus gebracht wurde.

Im letzten Spiel des Tages drehten dann die zuvor als Mitfavorit gehandelten Chemnitzer Rugbyspieler gegen den RC Dresden voll auf um mit dem höchsten Sieg des Tages den Platz zu verlassen. Die Feldüberlegenheit der Chemnitzer war dabei jederzeit sichtbar obwohl sich die Dresdner tapfer gegen die drohende Niederlage stemmten. Nach einem 12:0 zur Halbzeit nutzen die Chemnitzer dann sich jede bietende Lücke und siegten zum Schluß mit einem deutlichen 36:0.

Nach drei Siegen in drei Spielen erhielt dann der Spielertrainer der Grubenhunte den Sieger-Wanderpokal aus den Händen des Vorsitzenden des Rugby-Verbands Sachsen und diese werden nun auf ihrem Heimplatz im kommenden Jahr die nächsten Auflage des Sachsencups im 7er-Rugby ausrichten.