Leipzig Scorpions haben Sportplatz eingeweiht

Nach wenigen Monaten ist der Gründungsprozess der Leipzig Scorpions mit der  Platzeinweihung endgültig abgeschlossen. Den Rahmen für die Veranstaltung gab ein Rugby-Turnier der Mitteldeutschen 7er-Liga. Auch Vertreter von Politik und Presse waren vertreten.

In seiner Eröffnungsrede betonte der Vereinsvorsitzende Jens Köhler, wie aus einer wagen Idee relativ schnell ein richtiger Verein wurde. Er dankte seinen Mitstreitern und allen Freunden und Fans, die die Leipzig Scorpions unterstützt und diese Veranstaltung erst ermöglicht haben. Der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister, Bundesminister a.D. und heutiger Bundestagsabgeordneter Wolfgang Tiefensee, der Landtagsabgeordnete Holger Gasse und die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla bewerteten die Vereinsgründung positiv für den Stadtteil. Es gibt ein neues Angebot für die Kinder und Jugendlichen. Tiefensee betonte darüber hinaus, wie wichtig es ihm ist, dass alle Vereine auf dem Gelände des Sportplatzes im Mariannenpark zusammenarbeiten und gemeinsam für das Ziel der Nachwuchsförderung kämpfen.

Für den Rugby-Verein Leipzig Scorpions geht es jetzt weiter. Nachdem die Schulpräsentationen und Werbemaßnahmen in der Öffentlichkeit erste Erfolge zeigen und die Anzahl der Kinder im Training weiter steigt ist das nächste Ziel vor Augen. „Wir werden nun an den ersten Nachwuchsturnieren teilnehmen. Die Kinder und die Eltern freuen sich bereits darauf.“, so Jens Köhler. Eins steht für alle Beteiligten fest, man ist stolz auf die bisherige Leistung, denn niemand hätte es sich vor einem Jahr träumen lassen, dass es wieder seit vielen Jahren zwei Rugby-Vereine in Leipzig geben wird.

Weitere Infos unter www.scorpions-rugby.de.




MD7s: Bestes Spätsommerwetter läßt Gera in Leipzig jubeln

Die Jungs des Eastern Province Rugby Club Gera (verstärkt mit Verena aus Jena und Daniel aus Dresden) sicherten sich mit 4 Siegen in 4 Spielen den Tagessieg des ersten Rugby-7 Turniers der Mitteldeutschen 7er-Meisterschaft im Rugby bei den Leipzig Scorpions.

Bei bestem Spätsommerwetter stellten sich 5 Mannschaften der Aufgabe um den Turniersieg in der Messestadt. Die Rugbymannschaft der Klosterschule Roßleben, allesamt als U18 Team angetreten sorgten für den Farbtupfer des Tages, die neben dem USC Magdeburg Rugby Legion MMVIII, dem SSV Erfurt Oaks, sowie dem SV Stahl Brandis Rugby Dachse und dem späteren Tagessieger EPRC Gera kämpften im Modus Jeder-gegen-Jeden Gegeneinander. Damit hätte es eigentlich kein Endspiel geben sollen, aber die Mannschaften spielten so, das die beiden letzten Spiele des als echte Finalspiele die Abschlusstabelle des Tages bestimmen sollten.

Im vorletzten Spiel, setzten sich die Geraer knapp aber verdient gegen Magdeburg mit 10:7  in einem spannenden Spiel durch und entschied das Turnier für sich. Im letzten Spiel sollte dann der letzte Platz ausgespielt werden durch die beiden bis dahin sieglosen Mannschaften Brandis und Roßleben. In einer engen und knappen Partie setzte sich dann das Team der Klosterschule mit 10:5 durch und beschenkte sich bei ihrem ersten Turnier selbst.
Spieler des Tages wurde Ferdinand Lindner vom ESSV Erfurt.

Mehr Informationen zum Turnier und die aktuelle Rangliste findet Ihr in der Rubrik  Rangliste und Spieltagsauswertung aus wirsindrugby7.de.




TotalRugby Vorschau: 1. Bundesliga – 5. Spieltag

TotalRugby.de mit der Vorschau des 5. Spieltages der 1. Bundesliga. Sie vermuten, dass der Abgang des ehemaligen RCL-Trainers Falk Müller doch schwerer wiegt als gedacht und die Gastspieler der südafrikanischen Sharks Academy es nicht schaffen, diesen Umstand zu kompensieren. Aufgrund des Heimvorteils gewinnen die BSV´ler knapp mit +8.

Berliner SV 92 – RC Leipzig
Samstag, 27. September 15 Uhr

Die Pechsträhne des BSV hält weiter an. Vier Spiele und vier Niederlagen geben ein klares Bild ab. Die letzte Niederlage ist jedoch besonders schmerzhaft, denn 100 Punkte in einem „Heimspiel“ (das Spiel wurde in der Jungfernheide ausgetragen) zu kassieren und keinerlei Mittel dagegen zur Hand zu haben ist schon recht deprimierend. Dazu kamen im Vorfeld noch etliche kurzfristige Absagen und gesellten sich zu den verletzungsbedingten Ausfällen. Aber ausgerechnet gegen den BRC machten die Wilmersdorfer ihr bisher bestes Spiel. Woher dieser enorme Umbruch kommt, weiß zurzeit keiner der Beteiligten zu beantworten. „Das letzte Spiel lässt sich einfach beschreiben: ganz schlecht angefangen, im Mittelteil ein gefangen und entsprechend der Vorgaben gespielt und am Ende wieder eingebrochen.“, resümiert Interimscoach Nico Colic. Die „Operation Wiedergutmachung“ ging demnach gründlich in die Hose. Am kommenden Samstag treten die Berliner zu ihrem letzten Spiel in der 1. Bundesliga der noch recht jungen Saison 2014/15 an und man kann jetzt schon mit Gewissheit sagen, dass sie sich mit einem Sieg verabschieden wollen. Allerdings weiß Colic noch nicht, wen er für diese Aufgabe am Samstag zur Verfügung hat, denn „die Verletzungen der Spieler lassen sich noch nicht abschätzen.“.

Auch in Leipzig läuft noch nicht alles rund. Offenbar wiegt der Abgang des ehemaligen Trainers Falk Müller doch schwerer als gedacht und die Gastspieler der südafrikanischen Sharks Academy schaffen es nicht, diesen Umstand zu kompensieren. Die Sachsen haben zurzeit etliche Baustellen an denen gearbeitet werden muss. Dass mit dem BSV nun ein Gegner auf sie wartet, der ebenso dem ersten Sieg entgegenfiebert, trägt auch nicht unbedingt zur Stimmungsaufhellung bei: „Der BSV 92 wird sicher wieder mit einem starken Sturm auflaufen. Da müssen wir wieder sehr aufpassen.“, weiß RC-Sprecher Sven Paukstat zu berichten. Und genau dort wird auch der Knackpunkt des Spiels verortet. Die Leipziger verfügen über eine schnelle Hintermannschaft, im Sturm gibt es jedoch noch Verbesserungsbedarf. Mit Sicherheit werden die Sachsen in der letzten Woche an den Schwächen gearbeitet haben, um sich am Ende nicht glanz- und punktlos aus der ersten Liga zu verabschieden. „Wir konzentrieren uns lieber auf unser eigenes Spielprinzip. Wir können mehr, als man bisher in den Ergebnissen lesen konnte und sind daher top-motiviert, am Wochenende die ersten Punkte einzustreichen.“, gibt Sven Paukstat als Devise für kommenden Samstag aus. Dennoch müssen die Sachsen erneut auf einige Spieler verzichten, die entweder aus beruflichen oder privaten Gründen abgesagt haben.

TotalRugby Prognose: Im letzten Spiel beider bisher punktloser Mannschaften will sich keiner die Blöße geben, mit null Punkten in die DRV-Pokalrunde zu starten. Es wird also eine Partie auf Augenhöhe werden, in der nicht nur die Motivation entscheidend ist, sondern auch, wer den volleren Kader hat. Des Heimvorteils wegen gewinnen die BSV´ler knapp mit +8.

 




7er-EM: DRV VII schließt zu den europäischen Top-Nationen auf

Mit der besten Platzierung einer deutschen 7er-Nationalmannschaft in der Grand Prix Series beschließt die DRV VII die diesjährige EM-Saison. In Bukarest sprang für die Mannschaft von Nationaltrainer Rainer Kumm der siebte Platz heraus. Damit belegt die DRV-Auswahl im EM-Gesamtklassement den zehnten Rang unter zwölf Nationen. Zwar verpasste die deutsche Mannschaft damit den angestrebten achten Platz, doch die DRV-Verantwortlichen zeigten sich mit den gezeigten Leistungen in der olympischen Rugby-Variante mehr als zufrieden.

„Wir sind ganz nah an den großen Rugby-Nationen dran und gehören zum erweiterten Kreis der europäischen Top-Teams“, betont DRV-Vizepräsident Michael Schnellbach, der beim Deutschen Rugby-Verband für 7er-Nationalmannschaften verantwortlich ist. „Mit der tollen Leistung in Bukarest und den Auftritten bei den drei vorherigen Turnieren haben wir uns den Respekt der europäischen Spitzenverbände erspielt.“ Das schwache Abschneiden auf Platz elf beim zweiten Turnier in Moskau habe aber eine bessere Platzierung im Abschlussklassement gekostet. Doch in Bukarest lief die DRV-Mannschaft nochmal zu großer Form auf.

„Mit Schottland und England haben wir den Vize-Europameister und den Drittplatzierten im Gesamtklassement geschlagen. Und gegen den neuen Europameister Frankreich haben wir im Laufe des Turniers zweimal denkbar knapp verloren“, sagt DRV-Leistungssportreferent Manuel Wilhelm. Diese Leistungen sind der Mannschaft nicht hoch genug anzurechnen. Neben Studium und Beruf absolviert die Mehrheit der Spieler tägliche Trainingseinheiten, um die Lücke zu den Top-Nationen zu schließen. „Die Jungs opfern für die 7er-Nationalmannschaft nahezu ihre ganze Freizeit. Dieses Jahr hat sich aber gezeigt, dass es sich auszahlt, was wir in den vergangenen zwei Jahren auf die Beine gestellt haben“, betont DRV-Vize Schnellbach. So können die deutschen 7er-Spieler am Bundesstützpunkt Heidelberg unter nahezu professionellen Bedingungen trainieren.

Die Auftritte in der EM-Saison 2014 lassen für die Zukunft hoffen. „Die Athleten beherrschen die Skills und das Spielsystem und können in diesem Bereich mit jeder anderen Mannschaft mithalten. Lediglich an der Konstanz, die PS im richtigen Moment auf den Boden zu bringen, müssen wir mit den Spielern individuell arbeiten“, erklärt Schnellbach. „Wir müssen regelmäßig unsere mentale Stärke abrufen sowie mit mehr Selbstbewusstsein und Coolness unseren eigenen Stiefel herunterspielen.“ Daran arbeitet die DRV-Auswahl bei Einladungsturnieren wie den Safaricom Sevens in Kenia (26. bis 28. September) und den Dubai Sevens im Dezember.

Ein untrügliches Zeichen dafür, dass bei der deutschen 7er-Nationalmannschaft der Blick unmittelbar nach Abschluss der aktuellen EM-Saison nach vorne geht, um in der Grand Prix Series 2015 den nächsten Schritt in Richtung der Top-Nationen zu machen.

Ergebnisse DRV VII GPS-Turnier Bukarest:

Deutschland – Schottland 19:17
Deutschland –Frankreich 21:26
Deutschland – Italien 10:12
Deutschland – Frankreich 12:19
Deutschland – Belgien 7:17
Deutschland – England 24:12

EM-Gesamtwertung (nach vier von vier Turnieren):

1. Frankreich
2. Schottland
3. England
4. Russland
5. Belgien
7. Wales
8. Georgien
9. Portugal
10. Deutschland
11. Italien
12. Rumänien

Quelle: rugby.de